Flexibel arbeiten - geht das auch in Ruhe?

Informationen zur Akustik

Großraumbüro, flexible Arbeitsplätze, freie Blicklinien, eine Abteilung, kurze Kommunikationswege – all dies sind Schlagworte, die die neue, flexiblen Arbeitszeitmodelle kennzeichnen.

Wenn innerhalb eines schallharten Raumes in zwei Meter Entfernung telefoniert wird, hören Sie Ihren Kollegen beinahe ebenso laut, wie sich selbst. Dies stört natürlich erheblich. Aufgrund des geringen Abstandes zwischen der Geräuschquelle und dem (unfreiwilligen) Zuhörer reicht unter solchen Bedingungen eine kurze Nachhallzeit nicht aus, um sicherzustellen, dass in Ruhe gearbeitet werden kann und die Vorteile flexibler Arbeitszeitmodelle erhalten bleiben.

Um dies zu erreichen, muss Schall blockiert werden.

Hierzu wird ein Schallschirm zwischen den Arbeitsplätzen montiert. Bei einer Schirmhöhe von 150 cm wird die Sichtverbindung zwischen den Mitarbeitern zu sehr behindert. Eine Schirmhöhe von 110 bis 130 cm hingegen ist praktikabel und die Sicht der Mitarbeiter aufeinander noch gewährleistet. 



Die Mindestanforderung bezüglich Lärmbelästigung am Arbeitsplatz durch Gespräche von Kollegen ist eine Reduktion des Schalls um 10dB. Dies entspricht ungefähr einer Verdoppelung des Abstandes im Freien, wo keine Akustik herrscht. Geräusche sind dann nur noch knapp halb so laut. 



Ein Schallschutzschirm muss daher sowohl Schall absorbieren, als auch blockieren, denn Schallreflexionen addieren sich innerhalb eines Raumes und damit auch die Geräuschbelästigung der dahinter sitzenden Kollegen. Hierfür ist Masse nötig, denn schallabsorbierendes Material allein blockiert keine Geräusche. 



Darüber hinaus muss sorgfältig auf Reflexionsflächen in der direkten Umgebung des Arbeitsplatzes wie z.B. Seitenwände und Raumdecke geachtet werden. Häufig müssen diese direkten “Umwege” für den Schall auch mit Absorptionsmaterial versehen werden.

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